Wir sind eine vierköpfige, bi-kulturelle Familie, die in Südhessen zu Hause ist. 1994 beschlossen wir, „auf den Hund zu kommen“. Da uns nordische Rassen schon immer faszinierten, besorgten wir uns jede Menge Lektüre und studierten diese eingehend. Wir fanden in einem Buch eine (!) Seite über den Akita Inu und unsere Neugierde war geweckt. Vom Akita Club Deutschland e.V. erhielten wir eine Info-Broschüre und es wurde uns mitgeteilt, welche Züchter in welchem Zeitraum Würfe planten, bzw. welche Zuchtstätten gerade Welpen hatten. Damals war der Akita in Deutschland noch wesentlich weniger verbreitet als heute und unsere Suche begann. Da wir erst im Herbst 1995 einen Welpen zu uns holen wollten hatten wir ausreichend Zeit, uns mit der Rasse zu beschäftigen und für uns selbst zu beantworten, ob wir einem Akita gerecht werden könnten.
Im August 1995 besuchten wir den Zwinger „Erito Shiiku“ aus dem unser erster Akita, der Rüde Akai, stammt, den wir im September 1995 zu uns holten. Der zweite Akita lies nicht lange auf sich warten, im Oktober 1996 kam mit der Hündin „Gomai of Cacic“ ein Bündel an Lebensfreude zu uns und wir waren sozusagen „komplett“.

Akai erwies sich als pflegeleichter Rüde, der sich, so lange er noch alleine mit uns war, mit allen Hunden verstand. Diejenigen, die er nicht so mochte ignorierte er, mit den anderen spielte er leidenschaftlich. Nachdem „seine“ Hündin zu uns kam, spielte er nicht mehr mit allen Rüden, beschützte seine Hündin, suchte aber nie die Konfrontation von sich aus. Neben der typisch majestätischen Haltung gegenüber Fremden war er (und ist es immer noch) ein richtiges Mimöschen. Ausstellungen fand er zum würgen, was ihm auch immer quer über sein Gesicht geschrieben stand, und wir gaben es recht bald auf, ihn auszustellen. Als Gomai dann ins „heiße“ Alter kam, ließen wir ihn kastrieren, was ihn in keinster Weise veränderte.

Gomai war, wie bereits erwähnt, ein absolutes Temperamentsbündel und wir spielten damals zum ersten Mal mit dem Gedanken eventuell zu züchten. Mit der HD-Auswertung zerplatzte dieser Traum, was sich im Nachhinein als Glücksfall entpuppte. Im Alter von 2 ½ Jahren erkrankte sie an einem Autoimmundefekt und wir waren erleichtert, keine Abkommen in Unwissenheit dieser erblichen Erkrankung bekommen zu haben. Dank hervorragender ärztlicher Betreuung und erforderlicher Dauermedikation lies ihr Leiden sich einschränken, so dass sie 9 ¼ glückliche Jahre mit uns verbringen konnte, bzw. wir mit ihr erleben durften. Im November 2005 mussten wir sie dann auf Grund akuten Nierenversagens euthanisieren lassen.

Erst Mal keinen Zweithund mehr – war unsere Reaktion. Doch unsere Freunde Beate & Michael Vetter hatten da eine kleine Hundedame, die im August 2005 das Licht der Welt erblickt hatte und noch keine geeignete Familie gefunden hatte. Wir haben dann beim regelmäßigen Telefonkontakt natürlich immer wieder gefragt, ob Kekolina                (Daikeko of Itoko-Ken) denn noch da wäre, dann folgten Besuche…..und schließlich konnten wir nicht widerstehen. Sogar unser Rüde, damals bereits 11 Jahre alt, akzeptierte Keko in kürzester Zeit und wir sind überglücklich, diese Hündin unser Eigen nennen zu dürfen. Mit ihr haben wir letztendlich den Schritt in die Zucht gewagt und freuen uns, in Kürze die ersten Welpen im Zwinger „of Daikeko-Ken“ zu begrüßen.